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Sterbegeldversicherung

SterbegeldversicherungAlternativ zu einem Bestattungsvorsorgevertrag kann auch eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden. Beide Vorsorgemaßnahmen haben spezielle Vor- und Nachteile, daher ist es wichtig schon im Vorfeld genau zu prüfen, welche dieser Alternativen individuell in Betracht kommt.

Beide Möglichkeiten dienen dazu, schon im Vorfeld Angehörige zu entlasten und die Wünsche nach einer bestimmten Bestattungszeremonie auszudrücken.

Vorteile einer Sterbegeldversicherung

Bis 2004 wurde das Sterbegeld noch vom Staat finanziert und über die Krankenkassen an Angehörige ausgezahlt. Das gesetzliche Sterbegeld wurde zum 1. Januar 2004 eingestellt. Viele Versicherungen bieten dennoch eine Sterbegeldversicherung an, die optional gewählt werden kann. Einer der Vorteile der Sterbgeldversicherung ist die Unabhängigkeit gegenüber Bestattungsunternehmen. Wer eine Sterbegeldversicherung abschließt, der kann nach dem Tod das Geld für frei wählbare Zwecke verwenden, etwa zur Organisation der Bestattung, aber auch um Hinterbliebene nach dem eigenen Tod weiterhin finanziell zu unterstützen. Zudem sind viele Sterbegeldversicherungen individuell auf die Wünsche des Versicherungsnehmers ausgelegt. So können beispielsweise die Höhe der ausgezahlten Versicherungssumme und ein eventuelles Auszahlungsdatum festgelegt werden.

Nachteile der Sterbegeldversicherung

Zu den Nachteilen einer Sterbegeldversicherung zählen in den meisten Fällen die Finanzierung der Versicherung und die möglichen Ausschlusskriterien. Da Sterbegeldversicherungen ähnlich wie Bausparverträge aufgebaut sind, zahlen Versicherungsnehmer während der Versicherungslaufzeit mehr als die letztendliche Versicherungssumme ein. Allerdings dient eine Sterbegeldversicherung als Vorsorge, die mit kleinen monatlichen Beiträgen geleistet werden kann. Das ist ein Vorteil gegenüber einem Bestattungvorsorgevertrag, beim dem in der Regel die gesamten Bestattungskosten einmalig auf eine Treuhandkonto überwiesen werden. Ein weiterer Nachteil der Sterbegeldversicherung sind die Ablehnungskriterien der Versicherungsunternehmen. Viele erlauben nur gewisse Altersgrenzen oder beachten den Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers. Einige Versicherungen setzen eine Zugehörigkeit von mindestens zwei bis drei Jahren voraus bevor man Anrecht auf Auszahlung der Versicherungssumme hat.

Vor- und Nachteile des Bestattungsvorsorgevertrags

Mit einem Bestattungsvorsorgevertrag bindet man sich an einen bestimmten Bestatter und damit auch meist an einen bestimmten Ort für die spätere Beisetzung. Für einige Menschen könnten sich dadurch Probleme ergeben, etwa wenn diese ihren Wohnsitz in andere Regionen verlegen. Zudem kann es in seltenen Fällen passieren, dass der Bestatter Konkurs geht oder selbst verstirbt. In diesem Fall muss die Suche nach der passenden Vorsorge von neuem beginnen. Allerdings sind an Bestattungsvorsorgeverträge viel weniger Kriterien geknüpft als im Vergleich mit der Sterbegeldversicherung. Eine Altersgrenze oder eine Überprüfung des Gesundheitszustandes des Vertragspartners ist praktisch ausgeschlossen. Zudem bieten Bestatter Kunden an, sich schon frühzeitig mit der Organisation der Bestattung zu beschäftigen, damit diese nach den persönlichen Wünschen durchgeführt werden kann. Dies kann zur Entlastung der Angehörigen und des eigenen Gewissens beitragen.

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